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Richard Bennett Während Papst Franziskus die Weltbühne betritt, fragen sich viele Menschen, wie er allgemein akzeptiert werden wird. Die liebenswürdige Aura von Johannes Paul II. ist vielen noch im Gedächtnis, und auch die Defizite von Benedikt XVI. sind noch gegenwärtig. Noch wichtiger ist in Anbetracht der hohen Position des Papstes in der Welt die Frage, ob dieser neue Papst das Papsttum verändern wird. Tatsache bleibt jedoch, dass dem Papstamt seit dem frühen 19. Jahrhundert eine Richtung gegeben wurde, die kein Papst wieder rückgängig machen kann. Warum verhält sich dies so? Das Geheimnis der Gesetzlosigkeit nimmt seinen Anfang Im Jahre 330 n. Chr. verlegte Kaiser Konstantin den Sitz des Römischen Reiches von Rom nach Konstantinopel. In jener Zeit hatte er das Dekret erlassen, welches das Christentum zur Religion des römischen Imperiums machte; Konstantin erhoffte sich, durch die Anerkennung des Christentums eine neue einigende Kraft freizusetzen, die das auseinanderbrechende Kaiserreich vor dem Zerfall bewahren sollte. Die Organisation der neuen „Staatsreligion“ erfolgte in starker. Lesen Sie mehr |
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